Das Wochenende ist die Zeit zur Muße. Die einen folgen dem Diktat, bei sonnigem Wetter das Haus verlassen zu müssen. Ich nutze den freien Tag zur Maschinenpflege.
Das gute Stück – die ECM Technika 1, eine Zweikreismaschine mit E61-Gruppe und Thermosiphon – haben wir zur einer Zeit gekauft, in der uns die DM noch vertrauter war als der EUR.
Im Januar 2003 hat die macchina 1.689 Euro gekostet, das waren für uns rund 3.300 DM. 22 Jahre später kann ich sagen: Die Kaffeemaschine, und zwar noch das italienische Modell, war preiswert im klassischen Sinne des Wortes.
In den gut zwei Jahrzehnten waren genau dreimal Reparaturen notwendig geworden; sogenannte Verschleißteile mussten ersetzt werden. Demnächst werde ich das Ventil für die Dampfdüse wieder instandsetzen. Das war’s dann aber auch an Unregelmäßigkeiten.
Und sonst: Ab und zu ein wenig putzen, alle sechs bis acht Wochen den Brühkopf entfetten und täglich Caffè genießen, dessen Qualität uns die Zeit zwischen den Fahrten nach und in Italien verkürzt.
Die Caffè-Bohnen bekommen wir aus meiner Heimatstadt Siegen von der Kaffeekutsche, einem Wochenmarkt-Barrista, der das Siegerland mit frischem Caffè versorgt. Geröstet und verpackt werden die Bohnen von der Rösterei Langen im sauerländischen Medebach. Regional und Bio, wie es der Zeitgeist verlangt.